Letztens kam ein Feuerwehrkamerad mal damit an: Video von der Flughafenfeuerwehr Genf - rappen mal in ihrer Pause ein wenig durch die Gegend, auf einem französischen 'Song' des Rappers Fatal Bazooka(hm, wer immer das jetzt auch ist)
Aber lustig gemacht - ob die eigentlich auch so Feuer löschen ? *gg*
Freitag nachmittag: schonmal anfangen mit Aufbau, danach Fußball gucken, danach noch ein bisschen feiern.
Samstag morgen: ab 9.30 Uhr Aufbau - ging bis 14.30 Uhr. Dann nach Hause, bisschen die Füße hoch, 17.00 Uhr wieder an der Wache sein. Dann in abwechselnden Schichten durchzapfen, kellnern, grillen (wozu man gerade eingeteilt war) 4.45 Uhr war ich daheim - nur noch in die Heia !
Sonntag morgen: 9.30 Uhr: gemeinsam im Gerätehaus Frühstück machen, frühstücken, aufräumen - bis 14.00 Uhr !
Dann: nur noch heim, duschen - Heia machen !
Unser Grillfest ist zwar immer stressig, aber auch schön ! Das Fest selbst ist immer gut besucht, man hat ja auch zwischendurch mal Freizeit, um mit Bekannten ein Bierchen zu schlabbern. Aber auch beim Auf- und Abbau kriegen wir immer gut Spaß :-)
.... dachte sich unsere Brandmeldeanlage hier in der Firma und legte gleich 2 x hintereinander los - und meine Kameraden konnten auch gleich 2 x hintereinander hier antanzen *smile*
Wie kam's ? Keine Ahnung ! Gebrannt hat nichts, ein Rauchmelder an der Decke unserer Halle hat mal eben ausgelöst, einfach so, wahrscheinlich, weil ihm gerade danach war. Geraucht hat nämlich auch niemand. Tja, das hat er jetzt davon, der Rauchmelder, jetzt wird er ausgewechselt und entsorgt ;-)
Mann bin ich müde ! Das Wochenende war zwar nicht sehr anstrengend, dafür aber die letzte Nacht. Kurz nach halb 2 ging der Piepser - eine Gaststätte nebst Festsaal hintenan ist diese Nacht abgefackelt. Von weitem konnte man Feuerschein und Rauchwolke sehen - Oje, das versprach eine lange Nacht, was es dann auch wurde ;-)
Von der Drehleiter aus wurde der brennende Dachstuhl abgelöscht, 2 Trupps gingen in den Innenangriff, als das erledigt war, ging es daran, innen im Gebäude noch hartnäckige Glutnester zu finden und zu löschen. Das hielt natürlich auf. Sämtliche Atemschutz-fähigen Einsatzkräfte, so auch ich, wurden gebraucht. Heute morgen gegen 5 war ich dann wieder daheim. Dann duschen und noch ein wenig auf's Bett legen. Ich bin auch kurz eingeratzt, aber viel zu früh ging der Wecker. *gääähhhn*
Es ist bei uns eine lange Tradition. In den Dörfern, Orten und auch kleineren Städchen, so wie unseres hier, wird am Vorabend des 1. Mai der Maibaum aufgestellt. Meist sind die Feuerwehren dafür zuständig, so auch bei uns. Nur: Petrus scheint das irgendwie nicht zu passen: Jedes Jahr dasselbe: Regen ! Wir haben sogar schon erlebt, dass es bis zum Abend Sonne pur gab und angenehme Temperaturen dazu, kaum, dass wir mit unserem Maibaum bei uns auf dem Rathausplatz stehen, fängt's an zu schütten. *grummel*
Aber Laune macht's trotzdem, wird danach ja noch gefeiert :-)
hatten wir Freitag abend. Wir üben ein- bis zweimal im Jahr mit der Löschgruppe B'dorf zusammen. Es ist nicht nur eine Stadt-übergreifende sondern auch eine Landkreis-übergreifende Übung, d.h. normalerweise werden Nachbarwehren bei Großbränden immer aus dem selben Landkreis angefordert. Hier sieht's allerdings so aus, dass unser größtes Gewerbegebiet direkt an der Grenze zum nächsten Landkreis liegt, die nächste Wehr nur 2 Km weiter dahinter, d.h. wenn's in dem Industriegebiet mal knallt, ist sie schneller vor Ort als die nächste Wehr in unserem Landkreis, d.h. dort die nächste Stadt.
Nun, Wetter war schön, es war warm - angenommene Lage war eine lichterloh brennende Ziegelei, bei der Unmengen Löschwasser erforderlich waren. Das hieß im Klartext: bei 23 Grad Celsius in dicken Klamotten insgesamt 600 m (2x 300 m) Schlauch ausrollen, anschließend selbst noch Atemschutz anlegen, weil: 2. Angenommene Lage war: Noch Personen im Gebäude *schwitz*
War aber gut, hatte alles gut geklappt !
Anschließend noch gemütliches Beisammensein in unserem Gerätehaus - in unserer "Florianstube", das ist ein Partykeller, den wir für solche Festivitäten haben.
Das kühle Bierchen danach tat auch richtig gut *Zisch* ;-)
ging mein Piepser - Brennt Küche in F'berg. Hab noch Mittagspause, alle Kollegen an Bord. "Leute, bin dann mal weg!" Den Spruch kennen die Kollegen, wenn's der Job zulässt, bin ich natürlich weg zum Feuerlöschen. Die Jacke schon an, das Fahrrad aufgeschlossen, fiel mir ein: Mist, in einer Stunde ist die Besprechung !Da kann ich leider nicht weg. Tja liebe Kameraden, müsst leider ohne mich Feuerlöschen. Job geht vor. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. So ist das halt.
wenn ich weit weg bin. In letzter Zeit passiert's doch immer wieder, dass ich von irgendwoher komme (Mama - 25 Km entfernt, Wanderung in der Eifel oder Wochenendtrip irgendwohin oder gleich Urlaub)und feststelle, das der Piepser ausgelöst hat. Meist war es dann auch noch irgendwas großes, z.B Wohnhausbrand o.ä.
Nicht, dass ich versessen darauf bin, eigentlich ganz im Gegenteil, bin froh, wenn nix passiert und die Bevölkerung ja sicher auch, aber ich hab' dann immer halt so ein schlechtes Gewissen, denn in den letzten 3 Monaten war ich wirklich zu KEINEM EINZIGEN EINSATZ ! Hocke ich daheim, passiert nix, kaum dass ich weg bin, geht's irgendwo rund. Meine Kameraden ziehen mich schon immer damit auf, so von wegen: Petra, wird Zeit, dass Du mal wieder in Urlaub fährst, damit hier mal wieder was los ist ;-))
.... bin ich seit heute mittag. Mein Piepser ist wieder von seiner Reparatur-Kur-Reha zurück. Er gehörte wohl zu einer Charge Piepser, die alle zusammen den selben technischen Defekt hatten und eingeschickt werden mussten. Es gibt da zwar ein Kontingent von Ersatzpiepsern, nur, meine Kameraden waren da alle schneller mit Piepser-abgeben-müssen-weil-kaputt, als meiner dann die Grätsche machte, war kein Austauschgerät mehr da *schnief*
Nun ja, er ist wieder im Lande und darf wieder piepsen - möglichst mitten in der Nacht und möglichst mitten im Tiefschlaf ;-)
.... zum Aufhalten von Türen, die eigentlich geschlossen bleiben sollten, da es sich um feuerhemmende Brandschutztüren handelt, die im Brandfalle – geschlossen – dafür sorgen, dass sich Rauch oder Feuer nicht ungehindert ausbreiten kann.
Ich soll mich – als Feuerwehrfrau – ein wenig mit um den vorbeugenden Brandschutz hier im Betrieb kümmern, also z.B. die vielen Holzkeile klauen, die immer wieder unter diese Brandschutztüren geschoben werden um diese offen zu halten.
Irgendwann haben'se es sein lassen mit den Holzkeilen und hängen einfach den Feuerlöscher, der neben der Türe postiert ist, ab und halten die Tür damit auf.
Ich will aber heute mal beide Augen zudrücken, da in dem Trakt, in dem ich das eben wieder gesehen habe, umgezogen wird.