Neues halt
Andere haben Vorsätze, wenn an Sylvester die Sektkorken knallen. Ich habe sie zu Beginn des Winters:
Ich komme diesen Winter ohne Rüsselpest, Rachenseuche, Magendarmverschwurbelei und ähnlichem aus !
Weichet von mir, Viren, Pilze und Bazillen !
.... und dass man fast nix anderes mehr hört und liest als 'Schweinegrippe', geht mir ehrlich gesagt langsam auch auf die Nerven....
Bergeundmehr - 11. Nov, 13:10
haben anscheinend Langeweile.
Ich muss dazu sagen, dass die Hausgemeinschaft größtenteils aus verschrobenen, alten kinder- und enkellosen Zauseln mit viel Kohle und viel Zeit wohlhabenden älteren pensionierten Ehepaaren besteht, deren Lebensinhalt wohl ausschließlich darin besteht, für jeden Pups für viele dringende Angelegenheiten eine Eigentümerversammlung einzuberufen, an denen man als Berufstätiger - vor allem, wenn man noch weiter weg wohnt und arbeitet - keine Chance hat, teilzunehmen, (es sei denn, man kann sich alle Nas' lang frei nehmen) da die grundsätzlich nachmittags sind. Außerdem machen sie sich noch reichlich Gedanken darüber, wie man Hausmeister und Putzhilfe ärgern kann oder Mieter, die Ihres Erachtens vom Lebensstil nicht ins ehrenwerte Haus passen. Das Übliche halt. Oder aber, wo man noch weitere Türen im Treppenflur anbringen kann, damit man ja nun wirklich sicher ist vor der grausigen Welt dort draußen. Ebenso vielleicht ja noch für jede Etage ein extra Schlüssel im Fahrstuhl. Wenn ich mir den Schlüsselbund zur Wohnung meiner Mutter ansehe: Da hängen mittlerweile 6 Schlüssel dran, obwohl man normalerweise doch eigentlich nur 2 Schlüssel braucht: 1 für die Haustüre, 1 für die Wohnung, vielleicht noch 1 Kellerschlüssel oder so.
Na ja, so kriegt man den Tag jedenfalls auch gut rum.
Die Wohnung meiner Mutter ist soweit entrümpelt ausgeräumt, und es steht einem Verkauf (auch rechtlich) nichts mehr im Wege. Um nun die ehrenwerten Herrschaften die Eigentümergemeinschaft im Hause nicht zu übergehen - es könnte ja jemand aus den Reihen an der Wohnung interessiert sein - überlegte ich mir, Schilder aufzuhängen. Klar, nicht wahr ? Macht man doch so, oder? Droben im 2 OG. braucht man allerdings schon etwas größere und auffälligere Schilder. Also kaufte ich schöne orangefarbene Schilder und malte zunächst sauber mit schwarzem Edding das Vorhaben darauf. Pappte an 2 Fenster jeweils ein Plakat, fuhr heim und wartete ab.
Tatsächlich meldeten sich daraufhin auch schon 2 Interessenten, mit denen die Besichtigungstermine stehen. Sie waren allerdings nicht aus dem Hause, sondern aus der restlichen Nachbarschaft.
Eben vor der Pause bekam ich einen freundlichen Anruf von der Hausverwaltung, die mir im Namen dieser alten Geier Herrschaften im Haus ausrichten ließ, dass die Schilder als besonders störend empfunden würden und das Gesamtbild des Hauses beeinträchtigen. Ich teilte der Dame am Telefon mit, dass mir das scheissegal ist und nach mir die Sintflut ich jetzt leider keine Zeit hätte, um toll gestaltete Plakate ins Fenster zu hängen und auch nicht, um dafür extra in die Stadt zu kommen, sind ja immerhin ein paar Kilometerchen zu fahren und außerdem: sollte keiner von den bisherigen Interessenten anbeißen, beauftrage ich einen Makler mit dem Verkauf. Und der hängt mit Sicherheit noch ein viel größeres Schild oder gar ein Transparent ans Haus :-P
Nun hoffe ich mal, dass der zukünftige Eigentümer der Wohnung seine zukünftigen Nachbarn erst kennenlernt, wenn die Schlüssel übergeben sind und die Kohle fest auf dem Konto meiner Mutter. Und ich bin dann, glaub ich, erst mal auf Weltreise und gaaaar nicht zu erreichen ;o))
Bergeundmehr - 28. Okt, 13:19
Also ehrlich ! Kaum mal 2 Tage, an denen sich der Sommer so gibt, wie es sich gehört, und schon seid Ihr alle am jammern und am stöhnen, wie heiß es doch ist ! Dabei sind es gerade mal 28 Grad !
Zieht doch allemale an den Nordpol ! Dort ist's kühl genug ! Manno !!
Bergeundmehr - 30. Jun, 12:59
Gestern abend war Stromausfall - ca. eineinhalb Stunden. Grund genug, in der Nachbarschaft mal wieder ein Straßenfest einzuberufen. Sollte mal einer über die Partymüdigkeit einiger Zeitgenossen meckern. Man braucht eigentlich nur mal öfter den Strom abzudrehen, und schon läuft's
Bergeundmehr - 12. Jun, 09:01
Mit den Teneriffa-Bildern und dem Bericht bin ich gerade mal zur Hälfte durch. Hatte ich mir in den letzten Tagen meines Urlaubs hier daheim noch etwas Ruhe gegönnt, so ging direkt mit der Wiederaufnahme meiner Arbeit
dieser Brassel hier wieder los. Teilweise erfreulich, da meine Ma mittlerweile endlich hier in der Nähe untergebracht ist, dann wieder weniger erfreulich, da ich auf der Arbeit einen Anruf von der Leiterin des Wohnbereiches erhielt, meine Mutter könne dort nicht bleiben, sie liefe weg. Klar, sie war im Erdgeschoss untergebracht, dort gibt es mehrere Türen nach draußen, einmal zum Garten, einmal zu einem Innenhof und einmal natürlich zur Straße. Mittlerweile ist sie eine Etage höher gezogen, und diese Gefahr ist hoffentlich gebannt. Momentan herrscht jedenfalls diesbezüglich Ruhe. Sie hat sich ansonsten recht gut eingelebt.
Auch erfreulich: es gibt Interessenten für den Kauf der Wohnung, die auch bereit sind, zumindest in etwa das zu bezahlen, was wir haben wollen. In diesen Zeiten doch erstaunlich. Ganz glaube ich noch nicht daran. Will aber heißen: wir müssen bis zum Herbst die Bude leer machen, damit die dann in dem Falle des Kaufs dort einziehen können. Da ich es jetzt mittlerweile leid bin, dieses Schränkchen und jenes Kommödchen einzeln schätzen zu lassen und in Einzelteilen und nur sehr schleppend los zu werden, habe ich eine Antiquitätenhändlerin damit beauftragt, den Kram für mich zu verkloppen, auch wenn die dafür eine Provision kassiert, das ist mir mittlerweile furchtbar egal. Manchmal muss man sich halt professionelle Hilfe holen, auch wenn's was kostet.
Letzte Woche hatte es mich dann zum 3. Mal in diesem Jahr
erwischt. Habe wahrscheinlich im wahrsten Sinne des Wortes 'die Nase voll'. Hinzu kommen etliche andere hier auf der Arbeit, die ebenfalls mit triefender Nase herumliefen und mich wahrscheinlich angesteckt haben. Die ziemlich wechselnden Temperaturen (heute 25 Grad, morgen nur noch 10 Grad, übermorgen wieder 22 Grad und überübermorgen Gefriepunktnähe) fordern ihr Tribut, und ich bin in den letzten Wochen – meinen Urlaub ausgenommen – nicht gerade pfleglich mit meinem Körper umgegangen.
Ich gelobe Besserung, baue jetzt wieder Immunsystem und Kondition auf, schließlich geht es in gut 10 Wochen wieder in die Berge :-)
Aber vorher gibt es noch den Teneriffa-Bericht. Versprochen ist versprochen.
Bergeundmehr - 12. Mai, 13:00
.... einen Klempner nach oben schicken. Irgendwas ist doch da undicht. Wo kommt bloß das ganze Wasser her ?
Mannomann !
Bildquelle: unbekannt
esregnetundregnetundregnetundregnetundregnetund....
(beliebig fortzusetzen)
Trotzdem schönes Wochenende Euch allen.
Bergeundmehr - 6. Mrz, 13:28
Die Sache mit meiner Mutter und der Unterbringung im Heim ist endlich unter Dach und Fach. Bis dahin gab es natürlich einiges zu erledigen und zu regeln, deshalb hier natürlich die vorübergehende Blogabstinenz.
Nun wird sie voraussichtlich nach Karneval zunächst vorübergehend in einem Pflegeheim untergebracht, welches aber auch ganz passabel ist, so lange, bis in dem von uns ausgesuchten langfristigen Heim ein Platz frei wird. Noch ist sie in der Kurzzeitpflege der Klinik, ihr geht es aber mittlerweile ganz gut.
Als nächstes steht dann die Auflösung ihrer Wohnung an. Auch noch ein Stück Arbeit, bei all den ganzen Sachen, die meine Eltern da so gebunkert haben *puh*.
Ansonsten passiert nicht viel hier im Flachland. Das Wetter ist sehr bescheiden. Aber ab März geht's wieder regelmäßig auf Tour. Wenn das Wetter dann nicht mehr so grau in grau ist wie momentan, gibts auch wieder Bilder hier.
Ebenso rückt der lange gebuchte Teneriffa-Urlaub in greifbare Nähe :-))
Bergeundmehr - 17. Feb, 17:26
Wirklich kein schöner Ausdruck für eine Einrichtung, in der alte Menschen untergebracht werden müssen, wenn sie zu Hause nicht mehr zurecht kommen, eine häusliche Pflege und Betreuung nicht mehr ausreicht, die Kinder berufstätig sind und außerdem weit weg wohnen.
Das ist - leider - jetzt bei unserer fast 85-jährigen demenzkranken Mutter der Fall. Bislang haben wir alles Mögliche getan und organisiert, damit sie in ihrer Wohnung bleiben konnte, und wir waren wirklich die letzten, die sie "in ein Heim abschieben" (so nennt sie das immer) wollten. Das klappte auch ganz gut, bis Weihnachten, seit dem baut sie kontinuierlich ab. Seit sie letzte Woche Freitag in ihrer Wohnung gestürzt ist und von der Haushilfe völlig verwirrt vorgefunden wurde, liegt sie nun im Krankenhaus. Bislang wehrte sie sich vehement, wenn man auch nur von "Seniorenzentrum", "betreutem Wohnen" o.ä. anfing – sie assoziierte es sofort mit "Heim" und "abschieben". Die Ärzte im Krankenhaus bestätigten auch, dass sie keineswegs mehr nach Hause kann und rund um die Uhr betreut werden muss. Gut, für eine 24-Std.-Betreuung zu Hause gäbe es auch Lösungen, diese sind aber sehr kostspielig und leider ist die Demenz so fortschreitend, das auch eine häusliche Rund-um-die-Uhr-Pflege bald nicht mehr ausreichen würde. Ab Montag kommt sie nun zunächst in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung, die noch an das Krankenhaus angebunden ist. Ich bin hier auf der Suche nach einer Einrichtung, die passt. Wenn meine Mutter schon in ein "Heim" muss, dann bitte in meiner Nähe, damit die elendige Fahrerei ein Ende hat. Genug Einrichtungen gibt es hier im Umkreis, sind aber nicht alle prickelnd. 2 davon habe ich schon abgeschrieben, weil ich sie vom "Ambiente" einfach fürchterlich fand, ein Demenzzentrum ist dabei, welches auf mich wirkte wie eine Klapsmühle und wo aber auch nur die wirklich harten Fälle untergebracht sind. Zwei Häuser habe ich in die engere Auswahl genommen, die vom Erscheinungsbild nicht so "Altenheim-mäßig" sind, wo es genügend Personal gibt, und wo die alten Leutchen sich auch sichtlich wohl fühlen. Hier warte ich noch auf Rückruf, ab wann meine Mutter dort unterkommen kann.
Und ausgerechnet an beiden Häusern steht nicht etwa "Seniorenzentrum", "Pflegeeinrichtungen" o.ä. auf dem Schild am Eingang sondern "Altenheim" . Wenn meine Mutter das beim Einzug liest ......
Bergeundmehr - 29. Jan, 13:08
hairdryer winds...." Hab' mich heute morgen abgelegt aufgrund dieser gelungenen Englisch-Übersetzung von Föhnwind. *lol*
Ich hätte das englische Wort nun auch nicht auf Anhieb gewusst, hätte es aber bestimmt nicht so übersetzt ;o)
Überrascht hat mich allerdings der Blick ins Wörterbuch: Es heißt im Englischen tatsächlich auch wie im Deutschen, nämlich. "foehn wind".
Nun gut, hier im Flachland ist wieder alles grau in grau, wir haben unser Flachlandklima mit Plusgraden, Sturm und Regen wieder. Wir haben lt. Meteorologen Föhn. Bislang kannte man das nur aus den Bergen, jetzt spricht man im Flachland auch davon. Nun gut, wenn wir schon den Föhn aus den Alpen erben, dann will ich bitte auch den Schnee wieder haben ;o)
Bergeundmehr - 13. Jan, 12:17
Wie schon erwähnt, hat's auch hier mal mächtig geschneit. Und wie ja für Flachländer üblich, rechnet natürlich niemand damit, dass es im Winter auch mal richtig kalt werden kann, bzw. ordentlich schneien. Kamen mir heute morgen 2 junge Mädels entgegen, bibbernd, mit kurzen Jäckchen und dünnen Turnschühchen. Klar, wer heute 16 Jahre alt ist, lebte beim letzten strengen Winter noch nicht – kann also noch nicht wissen, dass man auch dicke Daunenjacken und fellgefütterte Stiefel anziehen kann *g* Die meisten Kinder hier kennen Schnee wahrscheinlich nur aus dem Skiurlaub, wenn sie dann dorthin fahren....
Das Krasseste was ich allerdings gesehen habe: Junge Lady, ca. 25 Jahre,
tief schulterfrei, um ihre ganzen Tatoos auf Schultern und Rücken zur Geltung zu bringen #-) und dann den dicksten Schal um den Hals gewickelt, gegen die Gurgelpest vermutlich *lol*
Eine ganz beliebte Unart der Flachländer: Gehweg nicht freischaufeln sondern einfach Salz draufstreuen. Kommt gut: Tagsüber taut das Zeug weg, nachts friert es, so dass man morgens um Sieben erst mal ein paar elegante Pirouetten dreht, eh' man im Büro ankommt. Na ja, ich habe das Schlittern noch gelernt, früher, auf dem Schulhof, ja, da haben wir geübt – auf jeder zugefrorenen Pfütze – bis der Hausmeister mit einem Eimer Salz dem Ganzen ein Ende bereitete. Ob das Jungvolk mit den dünnen Turnschlüppchen das so hinkriegt, ist fraglich. Nun ja, das nächste Krankenhaus ist nicht weit weg, und die Unfallchirurgen hier am Ort freuen sich sicherlich schon ;o)
Ach was soll's, hier kommen jetzt einfach mal ein paar Bilder von unserem tief verschneiten Flachland:
Und wo wir einmal dabei sind – hier noch Bilder vom Silvester-Urlaub in der Eifel:
Hier brennt kein Bauernhof sondern nur die aufgehende Sonne hinter den Hügeln ;o)
zugefrorener Heilbachsee
Dorfidylle mit Kirche, Schule und Trecker ;o)
Ah, ja, ein Ganzjahres-Maibaum – da hat man am 30. April nicht so viel Stress mit dem Aufbauen, sondern kann gleich loslegen mit saufen ;o)
Hm, man könnte meinen, es ist Frühling, und dort im Wald fangen die Bäume an zu blühen, aber......
.... das ist Rauhreif ! Ätsch !
Überbleibsel vom Sommer

Bergeundmehr - 8. Jan, 13:52